Das Forum für das institutionelle deutsche Pensionswesen

Endlich eine gute Nachricht – Tactical Advantage Vol. 12:

„We live in Political Times?!“

In circa zwei Wochen, nach Ostern, wird die Frühlingsausgabe der Tactical Advantage auf dem Tisch der Leserschaft liegen. Im Fokus diesmal: Der Pensionsinvestor in einer politisch geprägten Welt, die Eigenheiten der bAV im öffentlichen Dienst Deutschlands, die Ambivalenz der Asset-Klasse Real Estate – und zwei bayerische bAV-Profis tauschen den Stab …

Männer, das ist mir alles noch zu wenig Doom hier, zu wenig Kassandra“: Verzweifelt versuchte der Herausgeber, seinen Gesprächspartnern MARCUS WILHELM, WOLFGANG MURMANN, RENÉ PENZLER und HARALD KLUG in dem Gruppengespräch Talking Heads bei Airbus in München seinen üblich pessimistischen Blick auf die von ihm oft besungene „geo-, energie-, industrie- und geldpolitische Multi-Problemlage Deutschlands und Europas“ aufs Auge zu drücken – weitestgehend vergeblich, wenn auch nicht ganz.

Der Herausgeber im Gespräch mit Wolfgang Murmann, René Penzler, Harald Klug und Marcus Wilhelm (v.l.n.r.).

We live in Political Times?!“ – unter diesem Motto stand das Gespräch, das sich mit den Risiken (und Chancen) befasst, als Pensionsinvestor in diesen vor allem von Politik und Geldpolitik geprägten Jahren zu reüssieren.

Doch auch wenn die Experten aus Industrie und Asset Management nicht so schwarz sehen wie der Herausgeber; und auch wenn nach wie vor noch reichlich Business as usual im Lande ist, und auch wenn nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird: Es ist unübersehbar, dass der ökonomische, industrielle und soziale Druck im deutschen Kessel steigt. Wenn auch langsam, aber doch stetig.

Was die Redaktion noch zu bieten hat:

Stefan Müller, BVK.

Inside IORP: Die Zusatzversorgung im öffentlichen und kirchlichen Dienst ist eine ganz eigene Welt – oder besser: eigene Welten. Denn nicht zuletzt zeichnet sie sich durch echte Vielfalt mit vielen Besonderheiten aus. DETLEF POHL hat sich der Aufgabe hingegeben, einen Überblick zu geben – soweit das überhaupt möglich ist.

Edna Steininger, Hoechster Penka.

Die Frage des Investors: Auf die Asset-Klasse Real Estate prasseln derzeit widerstreitende Effekte ein wie lange nicht mehr. EDNA STEININGER, die Immobilien-Chefin der Hoechster Penka, reisst in ihrem Fragenkomplex nur einige davon an. Vier Experten aus vier unterschiedlichen Segmenten geben vier entsprechend unterschiedliche Antworten.

 

Wolfgang Degel, Nikolaus Bora und Monika Hennersberger (v.l.n.r.) in Berlin.

Und schließlich ist BMW auf der Bank Bei Bora in Berlin: MONIKA HENNERSBERGER und WOLFGANG DEGEL, waschechte Bayern von einem waschecht bayerischen Unternehmen in Berlin-Mitte reden mit NIKOLAUS BORA über ihre Stabübergabe im Pensionswesen des Autobauers – und viel mehr.

Soviel zu dem Heft. Jetzt kommt erstmal der Frühling, dann der Sommer. Kann das etwas Entspannung bringen? Man wird sehen. Es sei wiederholt: Europa muss dringend einen Weg zum Frieden finden, von dem nach über einem Jahr Krieg – egal, wohin man blickt – weiterhin nichts zu sehen ist. Und aus seiner Multi-Problemlage wird Europa kein einziger Schritt heraus gelingen, solange dieser Krieg weitergeht.

Technisches: Sollten Sie noch nicht zur eingeschriebenen Leserschaft gehören, kann die Tactical Advantage Vol. 12 diese Woche noch hier abonniert werden (kostenlos und unverbindlich; und es ist nicht beabsichtigt, die Inhalte auf LbAV online komplett zur Verfügung zu stellen).

WICHTIG: Adressänderungen gern formlos, aber unbedingt an: Redaktion@LbAV.de

Es grüßt aus Österreich in die bundesdeutsche Republik, stayin‘ alive!

Pascal Bazzazi

Chefredakteur und Herausgeber

Diskriminierungsfreie Sprache auf LEITERbAV

LEITERbAV bemüht sich um diskriminierungsfreie Sprache (bspw. durch den grundsätzlichen Verzicht auf Anreden wie „Herr“ und „Frau“ auch in Interviews). Dies muss jedoch im Einklang stehen mit der pragmatischen Anforderung der Lesbarkeit als auch der Tradition der althergerbachten Sprache. Gegenwärtig zu beobachtende, oft auf Satzzeichen („Mitarbeiter:innen“) oder Partizipkonstrukionen („Mitarbeitende“) basierende Hilfskonstruktionen, die sämtlich nicht ausgereift erscheinen und dann meist auch nur teilweise durchgehalten werden („Arbeitgeber“), finden entsprechend auf LEITERbAV nicht statt. Grundsätzlich gilt, dass sich durch LEITERbAV alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen fühlen sollen und der generische Maskulin aus pragmatischen Gründen genutzt wird, aber als geschlechterübergreifend verstanden werden soll. Auch hier folgt LEITERbAV also seiner übergeordneten Maxime „Form follows Function“, unter der LEITERbAV sein Layout, aber bspw. auch seine Interpunktion oder seinen Schreibstil (insb. „Stakkato“) pflegt. Denn „Form follows Function“ heißt auf Deutsch: "hässlich, aber funktioniert".

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