Neulich in Wien (II):

Staatsfonds oder bAV? Wer kann es besser?

von Pascal Bazzazi, Irgendwo im ICE, 13. Juli 2021

Anfang Juni hat in Wien Barbara Bertolinis Institutioneller Altersvorsorge- und Investorengipfel stattgefunden, der sich wie stets mit dem österreichischen wie deutschen Pensionswesen beschäftigte. Dabei eine politische Runde, die eine Frage diskutierte, die – obwohl Dauerthema – beklemmend aktuell ist.

 

LEITERbAV hatte bereits von der Wiener Tagung berichtet, da dort Olaf Keese, Chef der Kölner Pensionskasse und der Caritas Pensionskasse, gegenüber dem LbAV-Herausgeber Einblicke gab, wie in Schieflagen geratene Pensionskassen saniert werden können – im Video dokumentiert.

 

Doch selbstverständlich gab es dort weitere Inhalte. So befasste sich eine gut besetzte Runde mit der Frage „Staatsfonds oder bAV? Wer kann es besser?“.

 

Die Idee der Staatsfonds als eierlegende Vorsorge-Wollmilchsau ist in der deutschen Politik derzeit recht populär, und das in verschiedensten Ausprägungen. LEITERbAV hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er die Idee, in welcher Ausprägung auch immer, zumindest in der Anwendung auf Deutschland für fatal, zuweilen gar für Sabotage hält.

 

Wie dem auch sei, das Video der Diskussion der Wiener Runde:

 

  • Bjørn Hamre, Vorstand des Norwegischen Pensionsfonds KLP in Oslo.
  • Georg Thurnes, Vorstandsvorsitzender der aba – Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung, und Chef der ThurnesbAV.
  • Mag. Gerald Loacker, Abgeordneter zum Nationalrat sowie Sozialsprecher der NEOS – Das Neue Österreich.
  • Dorothea Mohn, Leiterin Team Finanzmarkt bei Verbraucherzentrale Bundesverband (zugeschaltet).
  • Sven Giegold, MdEP und Obmann der grünen Fraktion im Ausschuss für Wirtschafts- und Finanzpolitik (zugeschaltet).

 

moderiert von Hagen Hügelschäffer, dem Geschäftsführer der AKA – Arbeitsgemeinschaft für kommunale und kirchliche Altersversorgung, findet sich hier:



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