bAV-Prax Advertorial – Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?

Nachhaltigkeit als die Verantwortung von uns allen

von Barnaby Wiener, London, 20. Oktober 2021

Bei MFS glauben wir fest dran, dass Nachhaltigkeit die Verantwortung von uns allen ist. Wir legen unser Augenmerk auf die Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt aus der Sichtweise eines Investors. Wir sind fest davon überzeugt, dass eine Welt mit mehr Nachhaltigkeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und wir viel größeren Einfluss auf Unternehmen nehmen können, wenn wir mit den Unternehmen im konstruktiven Dialog sind, die für uns als Investitionen in Betracht kommen. Von Barnaby Wiener.

 

 

Barnaby Wiener, MFS.

In seiner reinsten Form ist Kapitalismus ein genialer Mechanismus zur Lenkung von Ressourcen und zur Förderung des Fortschritts. Wir müssen jedoch uns daran erinnern, dass sein Hauptzweck genau das ist: die Verteilung der gesamten Ressourcen der Menschheit im Namen der Menschheit. Die Renditen für die Kapitaleigner sind ein Nebenprodukt. Sie sind natürlich notwendig, aber nur ein Teil des Prozesses. Wenn Unternehmen es nicht schaffen, Werte für alle ihre Stakeholder – Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Gemeinden und die Umwelt – zu erzielen, werden sie letztendlich ihre Geschäftsfähigkeit verlieren, und alle, einschließlich der Investoren, werden Verluste erleiden.

 

 

Kein Investmentmanager – und auch kein Unternehmen – wird aber allein dadurch nachhaltig, dass es Spezialisten beschäftigt.“

 

 

MFS befasst sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit. Wir haben Experten, die sich der Nachhaltigkeit widmen und die eine entscheidende Rolle dabei spielen, dass wir unseren Stewardship Verpflichtungen als Unternehmen nachkommen.

 

Kein Investmentmanager – und auch kein Unternehmen – wird aber allein dadurch nachhaltig, dass es Spezialisten beschäftigt. Nachhaltigkeit liegt in der Verantwortung aller. Konkret heisst es, dass jeder Einzelne von uns, ob Analyst oder Portfoliomanager, ob Aktien- oder Anleihenexperte, über den Fußabdruck nachdenken muss, den unsere Beteiligungen für die Gesellschaft und die Umwelt hinterlassen.

 

 

Wir glauben, dass das Engagement mit den Unternehmen, in die wir investieren, eine größere Wirkung hat, als sie aus unseren Portfolios auszuschließen.“

 

 

Die Ergebnisse der Nachhaltigkeitsanalysen fließen in unsere Einschätzungen ein, und nicht selten tragen sie dazu bei, dass wir auf eine Anlage verzichten. Aber manchmal, wenn die Bewertung überzeugend ist, investieren wir trotzdem in Unternehmen mit erhöhten ökologischen, sozialen und Governance-Risiken (ESG). Macht uns das inkonsequent? Ganz und gar nicht. Wir glauben, dass das Engagement mit den Unternehmen, in die wir investieren, eine größere Wirkung hat, als sie aus unseren Portfolios auszuschließen. Unser Ziel ist ein verbessertes Unternehmensverhalten zu fördern und es erscheint uns selbstverständlich, dass der wirksamste und effektivste Weg darin besteht, den aktiven Dialog mit dem Management zu suchen und unsere Stimmrechte auszuüben. Eine Desinvestition fühlt sich wie eine Notlösung an. Man entledigt sich des Problems und schiebt es auf jemand anderen.

 

 

Nachhaltigkeit ist die Verantwortung aller. Ob Analyst oder Portfoliomanager, ob Aktien- oder Anleihenexperte – bei uns müssen alle den sozialen und ökologischen Fußabdruck unserer Anlagen kennen.“

 

 

Keine Kompromisse

 

Wir sind außerdem fest davon überzeugt, dass man es sich bei ESG-Analysen nicht zu einfach machen darf. Wir arbeiten mit einer Reihe von Unternehmen zusammen, die uns mit Daten und Einblicken in ESG-Themen versorgen. Das ist ein nützlicher Beitrag zu unserem Prozess, aber die Idee, dass man das ganze Problem auslagern und das ESG-Profil eines Unternehmens in ein einziges, einfaches Rating zusammenfassen kann, ist für uns ein Widerspruch.

 

Nachhaltigkeit zeigt sich in vielen Formen und Ausprägungen; einige sind einfach zu erkennen, andere sind versteckt. Vieles erscheint umso komplizierter, je intensiver man sich damit befasst. Nur durch sorgfältige, kontextbezogene Analysen und ein klares Urteil können wir Antworten finden. Das ist oft mühsam und nicht einfach, aber auch viel zu wichtig, um es zu delegieren.

 

Lassen Sie mich eines klar sagen: Wir behaupten nicht, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Unsere Branche achtet viel zu sehr auf kurzfristige Geschäftszahlen. Soziale und ökologische Externalitäten, die der Welt so sehr schaden und immer mehr Geschäftsmodelle infrage stellen, werden noch immer nicht gebührend berücksichtigt. Wir können nicht behaupten, dass wir in dieser Hinsicht unschuldig sind. In den letzten Jahren haben wir zwar große Fortschritte gemacht, aber wir wissen auch, dass das noch nicht reicht. Wir wollen noch besser werden. Wie stets bei organisatorischen Veränderungen gibt es keinen Königsweg. Die Kombination aus Weiterbildung, passenden Instrumenten, Ermutigung und Rechenschaftspflicht sorgt aber für ein Umdenken und neue Anlageprioritäten.

 

Zusammenarbeit ist entscheidend

 

Gemeinsam müssen wir unsere Marktwirtschaft nachhaltiger machen. Vielen Organisationen wird es zweifelsohne sehr wichtig sein, ihren eigenen Beitrag herauszustellen. Tatsächlich erreicht man aber viel mehr, wenn man sich gegenseitig unterstützt und gemeinsam vorgeht. Als Asset Manager wissen wir, wie wichtig Zusammenarbeit ist, nicht nur mit unseren Kunden, deren Vermögen wir verwalten, sondern auch mit anderen Asset Managern. Zusammen erreicht man mehr, als wir es alleine könnten. Deshalb sind wir 2020 mehreren einflussreichen Gemeinschaftsinitiativen beigetreten, darunter der Climate Action 100+ und der Workforce Disclosure Initiative von ShareAction.

 

 

Ausgerechnet jetzt, wo Führung wichtiger ist denn je, schwindet das Vertrauen in unsere demokratischen Institutionen.“

 

 

Die COVID-19-Pandemie, die uns weiterhin plagt, hat uns in vielerlei Hinsicht wachgerüttelt. Einerseits lenkt sie von anderen Problemen ab, andererseits zeigt sie, wie gefährdet wir sind. Die meisten von uns kennen nur Frieden und Wohlstand. Vieles ist für uns selbstverständlich. In den letzten Jahren wurde unsere Selbstzufriedenheit aber wiederholt erschüttert – durch die internationale Finanzkrise und durch die immer klareren Anzeichen für eine eskalierende und existenzielle Klimakrise. Jetzt erleben wir eine weltweite Gesundheitskrise. Ausgerechnet jetzt, wo Führung wichtiger ist denn je, schwindet das Vertrauen in unsere demokratischen Institutionen. Umso mehr sind wir gefordert, auch als Asset Manager Verantwortung zu übernehmen und mit gutem Beispiel voranzugehen. Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?

 

Der Autor ist Portfolio Manager und Head of Sustainability and Stewardship bei MFS Investment Management.

 

Von Autorinnen und Autoren der MFS sind zwischenzeitlich auf LEITERbAV erschienen:

 

Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?

Nachhaltigkeit als die Verantwortung von uns allen

von Barnaby Wiener, von 20. Oktober 2021

 

ESG in der Praxis: Adidas

Tiefer bohren, um Worte von Taten zu unterscheiden

von Karin Moritz und Lars Detlefs, 17. März 2021

 

ESG in der Praxis: Danone

Was tun mit dem Plastikproblem?

von Lars Detlefs, 20. Januar 2021

 

 

Kontakt:

Lars Detlefs

Managing Director, Geschäftsführer

Email: ldetlefs@mfs.com

Tel.: +49 69 4272628-14

 

Karin Moritz

Managing Director Relationship Management

Email: kmoritz@mfs.com

Tel.: +49 69 4272628-12

 

MFS Investment Management

Bockenheimer Landstraße 43

60325 Frankfurt

Web: www.mfs.com/sustainability (English version is institutional)

 

 

Advertorial mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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