bAV-Prax Advertorial:

Nachhaltige Nordics …

von Dr. Malte Kirchner und Matthias Beitzel, Luxembourg, 19. Oktober 2020

systematisch integriert: Der Trend zu nachhaltigen Investments bei institutionellen Investoren ist ungebrochen. Doch wie können institutionelle Anleger aus dem Pensionswesen ihre ESG-Investments konkret umsetzen? Effiziente strategische Lösungskonzepte bieten vor allem die nordischen Staaten, erläutern Malte Kirchner und Matthias Beitzel.

 

Die intensive Nachhaltigkeitsdebatte der vergangenen Jahre hat in den Portfolios institutioneller Investoren Wirkung gezeigt. Nur wenige Großanleger verzichten heute noch auf ESG-Anlagestrategien. Auch im Umfeld von Covid-19 und den grünen Konjunkturpaketen ist das Interesse ungebrochen. Manche Marktbeobachter sehen darin bereits eine „historische Chance für die Transformation“.

 

Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltmanagement, CO2-Bilanz, Chancengleichheit, soziale Auswirkungen des Produktportfolios und die Unternehmensethik schärfen nicht nur den Blick für Anlagerisiken, sondern auch für die mit verantwortlichem Investieren verbundenen Chancen.

 

 

Nur weil ein Unternehmen eine grüne Anleihe begibt, sagt das nichts über seine eigentliche ESG-Qualität aus.“

 

 

In der Praxis erweist sich die Umsetzung jedoch häufig schwieriger als gedacht. Stolpersteine vor diesem Hintergrund sind in erster Linie unzureichende Standards zur Definition von Nachhaltigkeit. Nur weil ein Unternehmen eine grüne Anleihe begibt, sagt das nichts über seine eigentliche ESG-Qualität aus. 99 Prozent der nachhaltigen Strategien nutzen Ausschlüsse, zwei Drittel üben Engagement aus, aber nur noch knapp jede zweite nimmt Einfluss über Stimmrechtsausübung (Quelle: FNG-Marktbericht 2020). Die Unterschiede sind hier noch sehr stark.

 

Malte Kirchner, DNB.

Pensionskassen als Anbieter betrieblicher Altersversorgung hinken dieser Entwicklung derzeit noch hinterher. Die Berliner NGO Facing Finance wandte sich im Rahmen ihrer Studie an 100 deutsche bAV-Anbieter. Nur 20 Einrichtungen antworteten, von denen lediglich drei Anbieter mitteilten, „robuste ESG Richtlinien implementiert zu haben“.

 

Eine von Facing Finance in Auftrag gegebene Umfrage von forsa wiederum zeigt, dass gut zwei Drittel der Versicherten (69 Prozent) nicht darüber informiert sind, ob ihr bAV-Anbieter die Vorsorgemittel nach ESG-Kriterien anlegt – obwohl knapp die Hälfte der Befragten eine solche Investmentstrategie erwartet. Nur 12 Prozent der Versicherten wissen definitiv, dass ihr bAV-Anbieter Nachhaltigkeitskriterien in seine Kapitalanlage integriert. Die Studienautoren sprechen sich daher dafür aus, dass die EbAV ihre Anlagestrategien und Investitionen auf eine neue Grundlage stellen.

 

Nordische Staaten als ESG-Leader ausgezeichnet

 

Probate Lösungswege für diese Problematik bieten nicht zuletzt die Länder Skandinaviens, die bereits seit langem als Pioniere für ESG-Strategien gelten. In keiner anderen Region wurde der normative Schwerpunkt so weit im Markt implementiert. Schon lange haben die Nordics die Schaffung gleicher Möglichkeiten für alle, die Korruptionsbekämpfung und den Umweltschutz auf ihre Agenda gesetzt. Dies spiegelt sich auch auf den Finanzmärkten wider. So zeichnete Morningstar in diesem Jahr die nordischen Staaten als ESG-Leader aus.

 

 

30 bis 40 Prozent des Portfolios sind in ESG-führende Unternehmen investiert, im Vergleichsindex liegt der Anteil hingegen bei nur ca. 10 Prozent.“

 

 

DNB Asset Management, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Finanzkonzerns DNB, hat mit Gründung der ersten “grünen” Strategie im Jahr 1989 die ESG-Grundsätze übernommen und ist seit 2006 Unterzeichner der ‚Principles for Responsible Investment‘ der Vereinten Nationen. Für die norwegische Kapitalanlagegesellschaft kommen grundsätzlich keine Investments in Unternehmen infrage, die nicht den transparenten und ethischen Anlagerichtlinien des Unternehmens entsprechen. Dabei ist der Asset Manager davon überzeugt, dass „Nordische Investments“ Pensionseinrichtungen helfen können, die breiteren Indizes wie bspw. europäische Vergleichsbenchmarks zu übertreffen, ohne dass sie in exotische Regionen ausweichen müssen. Das nordische Aktienmarktbarometer MSCI Nordic entwickelte sich nicht nur während der aktuellen Coronakrise, sondern auch langfristig besser als seine internationalen Pendants. In den vergangenen 20 Jahren sind die nordischen Aktienmärkte gemessen am MSCI Nordic um 230 Prozent gestiegen, während der MSCI World in diesem Zeitraum auf ein Plus von 153 Prozent kam.

 

 

DNB Fondsmanager Øyvind Fjell (AAA-Citywire) ist seit Herbst 2018 in der alleinigen Verantwortung der Nordic Equity Strategie. Die Strategie befolgt strenge ESG-Kriterien und nutzt ein positives Screening, um Unternehmen einzubeziehen, die sich positiv auf die Umwelt auswirken (Klima, Wasserverwaltung, Energieeffizienz, Abfallwirtschaft, Wasser- und Luftverschmutzung, Abholzung und Biodiversität). 30 bis 40 Prozent des Portfolios sind in ESG-führende Unternehmen investiert, im Vergleichsindex liegt der Anteil hingegen bei nur ca. 10 Prozent.

 

Steigende Anforderungen im Anleihenbereich

 

 

Matthias Beitzel, DNB.

Nachhaltigkeitsfaktoren spielen indes nicht nur für die Aktienallokation eine zentrale Rolle. Im Fixed Income-Bereich etwa können sie sich auf die Bonität und die Spreads auswirken. Hier verfügen große Emittenten in der Regel über umfangreiche Ressourcen für ein umfassendes Reporting und werden häufig von externen Datenanbietern abgedeckt, die ESG-Scores erstellen. Kleine und mittlere Firmen verfügen hingegen nicht über diese Option, so dass Anleger bisher kaum Möglichkeiten zur Bewertung grundlegender ESG-Risiken und -Chancen hatten.

 

Während die Integration von ESG im Bereich Fixed Income für viele institutionelle Investoren und Kapitalanlagegesellschaften ein neues Terrain ist, haben die Fixed Income-Experten von DNB in vergangenen Jahren bereits die Notwendigkeit erkannt, dieses systematisch in die Kreditanalyse und die Anlageentscheidungen einzubeziehen. Teil dieser Strategie ist ein Projekt zur Qualitätsprüfung und Bewertung von Anleiheemittenten auf dem norwegischen Anleihenmarkt. Die daraus resultierenden Ergebnisse beeinflussen neben der Beurteilung des Kreditrisikos auch die Art und Weise, wie das Kapital zwischen den Anleiheemittenten allokiert wird.

 

DNB AM will künftig mit den Emittenten verstärkt zusammenarbeiten und sich für mehr Transparenz einsetzen. Ziel ist es, die Unternehmen positiv zu beeinflussen und den Fortschritt quantifizierbar zu machen. Den Mythos, dass Nachhaltigkeit zu Lasten der Rendite geht, haben die Norweger längst widerlegt. Im Gegenteil: Investoren gehen deutlich höhere Risiken ein, wenn die Firmen, in die sie investieren, nicht ESG-konform sind.

 

Malte Kirchner ist Senior Institutional Sales der DNB Asset Management S.A.

 

Matthias Beitzel ist Institutional Sales der DNB Asset Management S.A.

 

Von ihnen sind zwischenzeitlich auf LEITERbAV erschienen:

 

Unentdecktes Terrain: Private Debt in Skandinavien

19. Mai 2020

 

Nachhaltige Nordics

19. Oktober 2020

 

 

 

Advertorial mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt:

 

Dr. Malte Kirchner | Senior Institutional Sales

DNB Asset Management S.A.

13, rue Goethe | 1637 Luxembourg | Luxembourg

Dir: +352 45 49 45 507

Mobile: +352 621 394 099

Email: malte.kirchner@dnb.no

Internet: www.dnbam.com

 

Matthias Beitzel | Institutional Sales

DNB Asset Management S.A.

13, rue Goethe | 1637 Luxembourg | Luxembourg

Dir: +352 45 49 45 505

Email: matthias.beitzel@dnb.no

Internet: www.dnbam.com

 

 

 

 

 

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