bAV-Prax-Advertorial – bAV und Asset Management:

Mehr Aktien für die bAV

von Christof Quiring, Kronberg im Taunus, 6. Juli 2016

 

Eine „Neue bAV“ ist notwendig. Eine bAV, die für Arbeitnehmer attraktive Zinsen erzielt und gleichzeitig die Risiken für Arbeitgeber minimiert. Das geht nur mit einem höheren Aktienanteil und damit mehr Beteiligung am globalen Produktivkapital. Christof Quiring fasst zusammen.

 

 

Christof Quiring. Fidelity.

Christof Quiring.
Fidelity.

Die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ist nicht nur für jeden Vorsorgesparer eine Herausforderung. Auch für die Unternehmen sind die niedrigen Zinsen ein großes Problem. Steigende Pensionsverpflichtungen bei niedrigem Ausfinanzierungsgrad belasten die Firmen. Denn die Zeiten, in denen Unternehmen mit zehnjährigen Bundesanleihen oder Pfandbriefen fünf Prozent Rendite und mehr erzielen konnten, sind lange vorbei.

 

Unternehmen müssen dringend die Struktur und die Kapitalanlage ihrer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) überdenken, wenn sie die Risiken der bAV für das operative Geschäft künftig begrenzen und besser planbar machen wollen. Festverzinsliche Wertpapiere können den realen Kapitalerhalt nicht mehr gewährleisten, geschweige denn eine attraktive Rendite für den Mitarbeiter erzielen. Sie sind somit zumindest für die Kapitalaufbauphase in der bAV keine adäquate Anlage mehr.

 

In Zeiten des offenbar anhaltenden Niedrigzinses ist die Beteiligung am Produktivvermögen einer Volkswirtschaft über eine aktienbasierte Altersvorsorge deshalb unerlässlich. Belege für die Überlegenheit der Aktien gibt es genug. Erst im Februar hat eine Studie der Credit Suisse ergeben, dass die realen Renditen der Aktien auch über sehr lange Zeiträume die von Anleihen übertreffen: Kamen europäische Anleihen von 1900 bis 2015 auf eine Rendite von nur 1,1 Prozent p.a., schafften Aktien im Vergleichszeitraum 4,2 Prozent p.a.. Für Deutschland lagen die Werte bei 3,3 Prozent p.a. für die Aktien, während Anleihen mit minus 1,4 % p.a. gar negativ rentierten.

 

 

Klar ist aber auch: Die Skepsis vieler Deutscher gegenüber der Aktie ist bereits Legion. Hier gilt es, Unternehmen wie Arbeitnehmer gleichermaßen weiter aufzuklären und von den Renditechancen dieser Anlageklasse zu überzeugen.

 

Dass eine aktienbasierte Altersvorsorge weder Hexenwerk noch ungewöhnlich ist, belegt nicht nur ein Blick in den angelsächsischen und skandinavischen Raum. Auch in Deutschland kommt eine Reihe führender Unternehmen bei modernen bAV-Plänen im Rahmen von Lebenszyklusmodellen bereits auf eine Aktienquote von deutlich über 50 Prozent – bezogen auf den Durchschnitt aller Mitarbeiter.

 

 

Arbeitgeber von Risiken entlasten

 

Ebenso trägt eine aktienbasierte bAV dazu bei, Arbeitgeber von Zinsrisiken zu entlasten, und das bei einer interessengerechten Verteilung der Chancen und Risiken der bAV zwischen Arbeitgeber und Versorgungsberechtigten: durch die Kombination von beitragsorientierter Plangestaltung mit einfacher Kapitalgarantie einerseits und voller Teilhabe der Mitarbeiter an einer positiven Anlagerendite andererseits.

 

Eine Möglichkeit, um die Chancen der Märkte zu nutzen, aber auch das Risiko in der Anlage zu managen, sind Lebenszyklusfonds. Dieses Anlagemodell hat als erstes Ziel, den Kapitalerhalt am Zieldatum mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit zu sichern (um eine Inanspruchnahme des Arbeitgebers aus der Garantieverpflichtung zu vermeiden) und unter Beachtung dieser Vorgabe eine maximale Rendite zu erzielen.

 

So sind etwa die Fidelity Target Funds so konzipiert, dass die Wahrscheinlichkeit eines Nachschussrisikos minimal ist. Die Wahrscheinlichkeit, weniger als das investierte Kapital zum Laufzeitende zurückzuerhalten, tendiert bei einer Investition über die gesamte Laufzeit des Fonds gegen Null. Bei einem Anlagezeitraum von über 40 Jahren liegt die Wahrscheinlichkeit, das investierte Kapital zurückzuerhalten, bei über 99,5 Prozent. Bei einer Anlagedauer von 20 Jahren sind es 98,8 Prozent.

 

 

Das dahinter stehende Anlageprinzip ist einfach: Die Zusammenstellung des Portfolios richtet sich nach dem Alter des Anlegers. Je ferner der gewünschte Renteneintritt, desto stärker investiert der Fonds in wachstumsorientierte Investments, beispielsweise globale Aktien. Etwa 20 Jahre vor Auszahlung wird das Kapital langsam in weniger volatile Anlagen (Festverzinsliche) und schließlich in den Geldmarkt umgeschichtet, so dass das Vermögen abgesichert wird. Durch den langen Anlagezeitraum in Aktien partizipieren Mitarbeiter damit am Wachstum des weltweiten Produktivkapitals.

 

Dass sich die aktienbasierte bAV mit Lebenszyklusfonds lohnt, zeigt beispielsweise die Renditeentwicklung der Fidelity Target Funds mit den Zieldaten 2015 und 2020: Seit Auflegung im Jahre 2003 haben die Fonds bis Ende April 2016 eine annualisierte Rendite von über 5 bzw. 6 Prozent erzielt.

 

 

Um Risiken in der Auszahlungsphase zu reduzieren, können Arbeitgeber darüber hinaus auf eine Verrentung verzichten und eine Einmal- oder Teilzahlungen anbieten. Alternativ ist die (Teil-)Verrentung des angesparten Kapitals über einen Versicherer möglich.

 

 

Moderne Pensionspläne: einfach, renditestark und flexibel

 

Neben der renditestarken Kapitalanlage durch Lebenszyklusfonds und dem Verzicht auf teure Garantien zeichnen moderne Pensionspläne zwei weitere Aspekte aus:

 

Erstens: Einfachheit. Moderne bAV-Pläne basieren auf einem Opting-out, das gesetzlich, tarifvertraglich oder betrieblich vorgeschrieben werden sollte. Nur durch solche Automatismen gelingt es, die Entgeltumwandlung in der bAV zu erhöhen. Außerdem trägt die Kombination von Arbeitgeber- und Mitarbeiterbeiträgen dazu bei, bei rückläufiger staatlicher Rente auch künftig angemessene Renteneinkünfte zu sichern.

 

Zweitens: Flexibilität. Anspar- und Auszahlungsphase werden klar getrennt. In der Ansparphase sollten Beschäftigte die Möglichkeit haben, ihr Kapital bei einem Jobwechsel mitzunehmen. Das Vermögen kann entweder beim bisherigen Arbeitgeber stehenbleiben oder auf den neuen übertragen werden. Bei der Auszahlung sollten dem Mitarbeiter alle Optionen zur Verfügung stehen: Einmalzahlung, Ratenzahlung oder die Verrentung über einen externen Versicherer – je nach den individuellen Bedürfnissen des Mitarbeiters.

 

 

Dieser Text ist eine erweiterte Zusammenfassung des Beitrags „bAV und Asset-Management: mehr Aktien für die bAV“ von Klaus Mössle (Fidelity) aus dem Buch „bAV 2016 – Risiken und Lösungen für Mittelstand und Familienunternehmen“, Ende 2015 erschienen im F.A.Z.-Fachverlag, der FRANKFURT BUSINESS MEDIA GmbH, und herausgegeben von Guido Birkner, Redakteur in eben diesem Verlag, und Pascal Bazzazi, Chefredakteur und Herausgeber von Leiter-bAV.de.

 

Der gesamte Beitrag findet sich hier.

 

 

Der Autor dieser Zusammenfassung ist Leiter Investment- und Pensionslösungen der Fidelity International.

 

Von ihm beziehungsweise Fidelity erschienen zwischenzeitlich bereits auf LEITERbAV:

 

Die betriebliche Altersvorsorge stärken“, 29. Januar 2015

 

Evolution oder Revolution?“, 12. März 2015

 

Deutschland – Lust und Last der Garantien“, 20. April 2015

 

Unser Land braucht mehr Volksvermögen!“, 27. Mai 2015

 

An die 2. Halbzeit denken!“, 9. Juni 2015

 

Die „Neue bAV“ denken. Und machen!“, 13. Juli 2015

 

Raus aus der Nische“, 4. August 2015

 

Zwei Ziele und die schwarze Null“, 19. April 2016

 

Mehr Aktien für die bAV“, 6. Juli 2016

 

Das Ende des Systemfehlers, 18. Oktober 2016

 

 

 

Advertorial mit freundlicher Unterstützung von:

 

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Kontakt:

Christof Quiring

Leiter Investment- und Pensionslösungen

Fidelity International

Kastanienhöhe 1

61476 Kronberg im Taunus

Tel.: +49 6173 509-3208

Email: christof.quiring@fil.com

www.fidelity.de

 






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