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Online aus Berlin


23. Handelsblatt-Jahrestagung bAV (II):

Langsam ist zu langsam …

sechs Monate aber nicht, und bringen Sie bitte drei Millionen mit. Wenig überraschend nahm auf der diesjährigen bAV-Tagung des HB das Über-Thema Sozialpartnermodell breiten Raum ein. LbAV-Autor Detlef Pohl dokumentiert Auszüge einiger Referenten und Diskussionen aus Sicht von Wissenschaft, Anbietern und Tarifpartnern.

Wegen der Inhaltsdichte dokumentiert LEITERbAV Impressionen vom ersten Tag der hybriden HB-Tagung erneut im schnellen LbAV-Stakkato (sämtlich im Indikativ der Referenten).

Goecke: Es geht auch ohne Garantien, und sogar besser

Oscar Goecke, TH Koeln. Foto: Dietmar Gust HB.

In der deutschen Altersvorsorge bewegt sich langsam etwas, aber zu langsam, meint Prof. Oscar Goecke, stv. Direktor des Instituts für Versicherungswesen der TH Köln und Mitentwickler der reinen Beitragszusage (rBZ) in Deutschland:

+++ hartnäckiges Vorurteil: Altersversorgung ohne Garantien geht gar nicht +++ Gegenteil ist richtig: Es geht auch ohne Garantien +++ bei Garantien geht es immer um befristete nominale Zinsgarantien +++ sie garantieren keine sichere Altersversorgung, denn niemand kann sichere Altersversorgung garantieren +++

+++ echte Altersversorgung: nächste Generation muss von heutiger Generation durch Leistung in ausreichendem Umfang Güter und Dienstleistungen in 30 Jahren bekommen +++ Weg: gut ausgebildete Arbeitskräfte, moderne Produktionsanlagen einschließlich funktionierender Infrastruktur und intakter Umwelt +++ Altersvorsorge verlangt zwangsläufig nach Investitionen +++ Kapitaldeckung kann hierzu wichtigen Beitrag leisten +++

 

Kapitalanlagen mit fester Verzinsung haben ihre Berechtigung, sind aber auf lange Sicht kontraproduktiv.“

 

+++ Ziel kapitalgedeckter Altersversorgung: faire Teilhabe am Produktionsfaktor Kapital +++ sinnvolle Ergänzung zur GRV, die Renten an Lohnentwicklung koppelt und so faire Teilhabe am Produktionsfaktor Arbeit gewährleistet +++ traditionelle Formen der kapitalgedeckten Altersvorsorge wie klassische Kapitallebensversicherung, Riesterrente, Direktversicherung ermöglichen nur sehr bedingt faire Teilhabe an Kapital – gerade wegen eingebauter Garantien +++ Kapitalanlagen mit fester Verzinsung haben ihre Berechtigung, aber auf lange Sicht kontraproduktiv +++ preisbereinigt hat in letzten 73 Jahren sichere Kapitalanlage fast 3% Realrendite gebracht +++ Dax-Anlage schaffte dagegen 7% real p.a. +++

+++ kollektiver Risikoausgleich, der durch SPM ermöglicht wird, folgt „Talsperren-Prinzip“: regnet es viel, füllt sich die Talsperre, bei Trockenheit wird Wasser abgelassen; so insgesamt gleichmäßige Versorgung gewährleistet +++ gerade bei Extremszenarien führt Talsperren-Prinzip zu fairem Risikoausgleich zwischen Sparergenerationen und fairer Teilhabe am Produktionsfaktor Kapital +++ faire Teilhabe am Kapital erfordert hohen Anteil an Direktinvestments +++ Untersuchung von E&Y stimmt nachdenklich, da Gewinne der Dax-Konzerne überwiegend ins Ausland fließen +++ Modell sozialer Marktwirtschaft mit Sozialpartnerschaft kann auf Dauer möglicherweise so nicht mehr funktionieren +++

Bierbaum: Sozialpartnermodell echt nur durch Individualisierung

Jürgen Bierbaum, Alte Leipziger. Foto: Dietmar Gust HB.

Kapitalanlage und Risikomanagement im Sozialpartnermodell (SPM) skizziert Jürgen Bierbaum, Stv. Vorsitzender der Vorstände Alte-Leipziger-Hallesche-Gruppe und damit Vertreter des SPM-Konsortiums „Initiative Vorsorge“ (IV):

+++ SPM muss individuell sein +++ gemeint: individuell gemäß Anforderungen der Sozialpartner gestaltbare Lösung +++ Ausgleich in Kollektiv und Zeit begünstigt stabiles Leistungsniveau +++ Gestaltung muss für „echtes“ SPM individuell sein, z.B. in Rendite-Risiko-Profil, Nachhaltigkeit, Pufferung, Asset Allokation +++ ohne diese Individualität wäre es „gewöhnliche traditionelle bAV“ +++

+++ auf Nachfrage von LbAV: es genügt dann fondsgebundene Renten-Direktversicherung +++ echtes SPM bildet individuelle Anforderungen der Sozialpartner ab +++ Nachfrage von LbAV: Wie soll sich das im Rahmen von Tarifverträgen mit Allgemeinverbindlichkeit umsetzen lassen? +++ keine klare Antwort für IV +++ weitere Nachfrage von LbAV: Ist hohe Individualität nicht kontraproduktiv für Wirtschaftlichkeit von SPM? +++ keine klare Antwort, aber: ab etwa 50 Mio. Euro Fondsvolumen lässt sich SPM wirtschaftlich betreiben (Anmerkung des Autors: IV hat noch keinen SPM-Abschluss mit Sozialpartnern erreicht) +++

 

Ganzheitliches Risikomanagement sorgt für Sicherheit und Planbarkeit.“

 

+++ Risikomanagement ermöglicht stabile Leistungen im Zeitverlauf +++ übergeordnetes Ziel: Begrenzung Volatilität Versorgungskapital und lebenslange Leistungen (§ 39 Abs. 1 PFAV) +++ zentrale Elemente Risikomanagement: Risikosteuerung auf Ebene der Kapitalanlage (z.B. Allokation in Abhängigkeit von Risikobudget und Nutzung von Methoden der „Portfolio Insurance“) +++ weiteres Element: Puffersteuerung (aus Bestandsentwicklung; durch Wahl vorsichtigen Verrentungszinssatzes (§ 37 Abs. 2 PFAV) +++ drittes Element: Nutzung von vertraglich vereinbarten Sicherungsbeiträgen der Arbeitgeber als Risikokapital im ALM +++ last but not least: Bestandsmanagement (kollektive Bestandsführung; Nutzung von Glättungsmechanismen bei Bestands-Fortschreibung) +++

+++ Fazit: wesentlicher Unterschied von „echtem“ SPM ist Abbildung individueller Anforderungen der Sozialpartner +++ Kapitalanlage sollte an gewünschtem Chance-Risiko-Profil und Toleranz von Volatilität des Versorgungskapitals sowie weiteren Zielen (z.B. Nachhaltigkeit) ausgerichtet sein +++ ganzheitliches Risikomanagement sorgt für Sicherheit und Planbarkeit +++ entsprechend konstruierte SPM ermöglichen attraktive Renten, die auch ohne Garantien stabil sind +++ Lebensversicherer besitzen notwendige Expertise +++

Remke: Tarifvorbehalt bleibt Diskussionspunkt

Christian Remke, Metzler. Foto: Dietmar Gust HB.

Christian Remke, Sprecher der Geschäftsführung von Metzler Pension Management, erinnert an Fortbestehen des Tarifvorbehalts beim SPM (durch BMAS so fixiert):

+++ Metzler hat frühzeitig gesonderten Pensionsfonds für SPM eingerichtet +++ über Metzler Sozialpartner Pensionsfonds haben Uniper, Ver.di, IGBCE und zwei AG-Verbände SPM „unternehmensbezogenen Verbandstarif“ geschaffen (mehr in der kommenden Tactical Advantage Vol 11) +++ SPM offen auch für andere Branchen, um Synergien großer Kollektive zu schaffen +++ zunächst Haus-TV bei Uniper im Blick gehabt +++ über AG-Verband energie- und wasserwirtschaftlicher Unternehmungen (AVEW) und AG-Vereinigung Bayerischer Energieversorgungsunternehmen (AGV Bayern) auf breitere Basis gestellt +++

 

Aktien, Anleihen, Immobilien und Gold.“

 

+++ Modell erweiterbar als „Game-Changer“ auch für Nicht-Tarifgebundene, andere AG, AG-Verbände und Gewerkschaften +++ auf Basis des TV gibt es Pensionsfonds-Vertrag und Pensionsplan +++ im TV festgelegt sind z.B. Grundbeitrag pro Beschäftigter und Höhe des Sicherungsbeitrags +++ Varianten stets auf Ebene des Pensionsplans möglich +++

+++ Ziel Kapitalanlage: möglichst stabiles Portfolio mit breiter globaler Streuung +++ Ausgangspunkt für Start-Allokation: sehr langfristige Kapitalmarktannahmen +++ Fokus: ehe auf langfristige Zeiträume in der Vergangenheit – etwa Nullzinsen, hohe Inflation und Staatsentschuldung +++ bei Risiko-Rendite-Profil Konzentration auf „klassische“ Anlageklassen Aktien, Anleihen, Immobilien und Gold +++ werden im Weiteren auf granulare Asset Allokation heruntergebrochen +++

Diskussion: Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden ersten SPM bei Uniper …

Martin Eisele, Uniper SE.

Martin Eisele, Vizepräsident Pension Asset & Liability Uniper SE, und Ralf Drewing, Experte Pensions & Benefits Uniper SE, ergänzen zu Vortrag Remke: auf Wunsch der Arbeitnehmer von Uniper ist SPM als offenes Modell konstruiert:

+++ AG-finanziert mit Möglichkeit zu zusätzlicher Entgeltumwandlung +++ 2% AG-Beitrag beibehalten aus altem garantierten Beitragsplan +++ AN haben Wahlfreiheit zwischen SPM und altem Angebot +++ von 2.500 Mitarbeitern aus altem Beitragsplan könnten bis zu 70% in SPM wechseln (Schätzung) +++ neuen Mitarbeitern wird rBZ mit Opt-out angeboten +++ Anwärter treten bestehendem Portfolio bei +++ Bestandsmitarbeitern wird Opt-in angeboten +++

 

Uniper berät die Arbeitnehmer selbst.“

 

 

+++ anfängliche Asset Allocation basiert auf bereits im Konzern bestehender Kapitalanlage +++ 112,5% Kapitalisierungsgrad als Puffer +++ gut in der Krise, positiver Hebel im Kursaufschwung +++ Uniper berät AN selbst: Kommunikationskonzept von HR- und Finanzbereich +++ wichtig: Modellrechnung im Vergleich zu altem Beitragsplan +++ Umsetzung: Betriebsversammlungen, Bereichs-Meetings, Intranet und persönliche Anschreiben +++ am 8. November hat sich Sozialpartnerbeirat konstituiert; zuständig u.a. für Anklagestrategie, Obergrenzen Sicherungsbeitrag und Minderung der Rentenkürzungen +++

und in der Chemie …

Lutz Muehl, BAVC.

Lutz Mühl, Geschäftsführer beim Chemie-AG-Verband BAVC, erinnert: auch Chemie-TV ist offen, aber in Gänze vorgegeben:

+++ 5% Sicherungsbeitrag vorgegeben +++ Pensionsplan kann sich unterscheiden für später hinzukommende Firmen zum Chemie-SPM +++ alte Leistungen aus Chemie-Pensionsfonds laufen weiter, rBZ tritt hinzu +++ scharfgeschaltet seit 1. November, erste Beitragseinzahlungen aus Entgeltumwandlung ab Dezember +++ Wahlmöglichkeit für SPM oder bisheriges PF-Angebot nur auf betrieblicher Ebene (keine persönliche Ansprache) +++

+++ Ausgestaltung ohne Garantie und Haftung bedeutet nicht Verzicht auf Sicherheit: Anlage mit ausgefeiltem Wertsicherungskonzept +++ Steuerungsausschuss aus Tarifpartnern und Chemie-Pensionsfonds maßgeblich an Festlegung der Kapitalanlage, Kapitaldeckungsgrad und Puffereinsatz beteiligt +++

mit glücklichem Makro-Timing …

Christian Pauly, Metzler.

+++ Christian Pauly, Prokurist des Metzler Sozialpartner Pensionsfonds als zuständige Einrichtung für das Energie-SPM, blickt auf die Märkte:

+++ nach über 20% Kursverfall aktuell attraktive Startbedingungen für SPM +++ Sicherungsvermögen im dreistelligen Millionenbereich schon vorhanden, da Kapitalanlage für Uniper-bAV bereits seit sechs Jahren am Markt etabliert +++ Sozialpartnerbeirat fördert Skalierbarkeit +++ Pensionsplan und Geschäftsordnung des Sozialpartnerbeirats enthalten alle notwendigen Details für breite Skalierbarkeit über Branchen hinweg +++

und wichtigem Wahlrecht

Judith Kerschbaumer, ver.di.

Zur Gewerkschafts-Sicht bei den beiden neuen SPM Judith Kerschbaumer, Leiterin des Bereichs Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik bei ver.di, für Energie-SPM, und Michael Mostert, Tarifjurist der IGBCE und nun frisch im Ruhestand, für Chemie-SPM:

+++ Kerschbaumer: Wahlrecht wichtig; AN dürfen im bisherigen bAV-Garantieangebot bleiben +++ „keine verschlechternde Ablösung“ +++ Wahlrecht insb. für Junge interessant wegen Zielrente +++ wegen Skalierbarkeit des SPM auch für Altersgruppen bis 50 eine Überlegung wert +++ besser als Schließung von Versorgungswerken +++

+++ Mostert: Ablösung alter bAV-Zusagen mit SPM mit hohen arbeitsrechtlichen Hürden verbunden +++ für Alte ist SPM also ungefährlich, falls AG sie ins SPM drängen will +++ bei Jungen vorerst „überschaubare Zahl“ +++ Prinzip doppelter Freiwilligkeit: erst muss sich AG für SPM entscheiden, dann AN für oder gegen Entgeltumwandlung, und dann für oder gegen SPM +++ Tariftabellen zeigen: Garantien 2022 nur noch 25% gegenüber Garantien von 2002 wert +++ SPM tendenziell richtiger Weg, Überzeugung muss jetzt bei AN intensiv vermittelt werden +++

Weißenfels: vernünftige sechs Monate Prüfungsfrist

Günther Weißenfels, BaFin. Foto: Dietmar Gust HB.

Günther Weißenfels, Referatsleiter Grundsatzfragen der bAV bei der BaFin, sagt aus Sicht der Aufsicht: Steuerung betrifft Kapitalanlagestrategie, Verwendung von Sicherheitspuffern:

+++ Rentenerhöhungen / -reduzierungen (im gesetzlich vorgesehenen Rahmen) +++ zur Steuerung wird meist von Sozialpartnern besetztes Gremium gebildet +++ aber: Letztverantwortung des Vorstandes +++

+++ wer für SPM-Markt Pensionsfonds gründen will, braucht: 3 Mio. Euro Mindestkapital, zuverlässige und fachlich geeignete Personen, Eigentümerkontrolle (finanzielle Leistungsfähigkeit gilt auch für mittelbare Eigentümer), Satzung, Pensionsplan und Mitteilung nach § 143 VAG (Grundsätze für Berechnung Prämien und Deckungsrückstellungen) +++

+++ Genehmigung SPM beschleunigt durch Beteiligung aller Parteien (Sozialpartner, Einrichtung, BaFin) und offene Kommunikation +++ gut: auf allen Seiten „Dampf im Kessel” halten +++ Prüfung Chemie-SPM nach rund sechs Monaten abgeschlossen +++ dies ist „vernünftige Zeit für Prüfung“ +++ Herausforderung: unterschiedliche Regelungswerke müssen untereinander und mit Gesetz in Einklang gebracht werden: Tarifvertrag, Durchführungsvereinbarung, Pensionsplan, Mitteilung nach § 143 VAG +++ Rechnungszins vorsichtig zu wählen: muss Vertragswährung und im Bestand befindliche Vermögenswerte sowie Ertrag künftiger Vermögenswerte angemessen berücksichtigen +++ § 23 Absatz 1 PFAV mit der Maßgabe anzuwenden, dass Rechnungsgrundlagen auf Basis besten Schätzwertes unter Einbeziehung künftiger Veränderungen abgeleitet werden +++

Klotzki: Die Angestellten bei den Freien

Peter Klotzki, Chef Bundesverband der Freien Berufe, appelliert an den Gesetzgeber:

+++ Einstieg in rBZ lockt, z.B. Angestellte freier Berufe (besonders von Tierärzten), wo fast 5 Mio. Arbeitskräfte beschäftigt sind +++ offenbar noch längere Vorbereitung nötig, da weder klare Sozialpartner (wegen sehr unterschiedlicher Firmenstrukturen innerhalb der Branche) noch Einrichtung (müsste erst eine Gesellschaft gegründet werden) +++

+++ laut Gesetz können nicht-tarifgebundene AG und AN Anwendung einschlägiger tariflicher Regelung vereinbaren (§ 24 BetrAVG) +++ Einschlägigkeit sollte geändert werden +++

Fazit von LEITERbAV

Die Diskussion zeigt, dass bei den Sozialpartnermodellen vieles endlich voran geht, aber auch, dass die Abgrenzung von Aufsichts- und Tarifvertragsrecht noch nicht vollständig klar ist.

Es sei daran erinnert, dass – ohne dass der Redaktion die genaue Ursache bekannt wäre – das Talanx-SPM schon seit 18 Monaten bei der BaFin liegt, während die Anstalt in der Zwischenzeit zwei jüngere Modelle ohne Verzögerungen genehmigt hat. Könnten Knackpunkte die Einräumung von Sonderkonditionen für Gewerkschaftsmitglieder und die bestandswirksamen Änderung des Pensionsplans bei TV-Änderungen sein?

Wie dem auch sei, dem Fachdialog des BMAS werden die Themen so schnell nicht ausgehen.

Diskriminierungsfreie Sprache auf LEITERbAV

LEITERbAV bemüht sich um diskriminierungsfreie Sprache (bspw. durch den grundsätzlichen Verzicht auf Anreden wie „Herr“ und „Frau“ auch in Interviews). Dies muss jedoch im Einklang stehen mit der pragmatischen Anforderung der Lesbarkeit als auch der Tradition der althergerbachten Sprache. Gegenwärtig zu beobachtende, oft auf Satzzeichen („Mitarbeiter:innen“) oder Partizipkonstrukionen („Mitarbeitende“) basierende Hilfskonstruktionen, die sämtlich nicht ausgereift erscheinen und dann meist auch nur teilweise durchgehalten werden („Arbeitgeber“), finden entsprechend auf LEITERbAV nicht statt. Grundsätzlich gilt, dass sich durch LEITERbAV alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen fühlen sollen und der generische Maskulin aus pragmatischen Gründen genutzt wird, aber als geschlechterübergreifend verstanden werden soll. Auch hier folgt LEITERbAV also seiner übergeordneten Maxime „Form follows Function“, unter der LEITERbAV sein Layout, aber bspw. auch seine Interpunktion oder seinen Schreibstil (insb. „Stakkato“) pflegt. Denn „Form follows Function“ heißt auf Deutsch: "hässlich, aber funktioniert".

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