Das Forum für das institutionelle deutsche Pensionswesen

Neulich in Wien (I):

Impressionen aus Köln

Anfang Juni hat in Wien Barbara Bertolinis Institutioneller Altersvorsorge- und Investorengipfel stattgefunden, der sich wie stets mit dem österreichischen wie deutschen Pensionswesen beschäftigte. Auf der Tagung gab es auch tiefe Einblicke, wie in Schieflagen geratene Pensionskassen saniert werden können – im Video dokumentiert auf LEITERbAV.

 

Eine gute halbe Stunde haben sie gesprochen in einem Studio in Wien, auf dem hybrid-virtuellen Institutionellen Altersvorsorge- und Investorengipfel: der Chef der Kölner Pensionskasse und der Caritas Pensionskasse, Olaf Keese, und der Herausgeber von LEITERbAV, Pascal Bazzazi.

 

Das Gespräch, in Wien geführt und virtuell mit Kölner Kulisse hinterlegt, drehte sich ausschließlich um Fragen der Pensionskassensanierung, wie sie Keese und sein Kollege Robert Müller bei den beiden EbAV in Köln unternommen haben – über den ersten Eindruck und die sofort anzufassenden Aufgaben, über die Reaktion der Beschäftigten, über Bilanzierungsfragen, über den vielfältigen Umgang mit den Stakeholdern – BaFin, Berechtigte, Rentner, Arbeitgeber, Aufsichtsräte etc… – und deren teils divergierende Interessen, über Lage und Perspektive der beiden Kassen und mehr …

 

Ein noch ausführlicheres, noch detaillierteres Gespräch mit Olaf Keese und Robert Müller rund um Sanierungsfragen von Pensionskassen wird sich in der nächsten Ausgabe der Tactical Advantage Vol 7 finden, die im Juli erscheinen wird und kostenlos hier abonniert werden kann.

 

Ach, ja, übrigens, Wien. Unvergessen. To whom it may concern…

 

Diskriminierungsfreie Sprache auf LEITERbAV

LEITERbAV bemüht sich um diskriminierungsfreie Sprache (bspw. durch den grundsätzlichen Verzicht auf Anreden wie „Herr“ und „Frau“ auch in Interviews). Dies muss jedoch im Einklang stehen mit der pragmatischen Anforderung der Lesbarkeit als auch der Tradition der althergerbachten Sprache. Gegenwärtig zu beobachtende, oft auf Satzzeichen („Mitarbeiter:innen“) oder Partizipkonstrukionen („Mitarbeitende“) basierende Hilfskonstruktionen, die sämtlich nicht ausgereift erscheinen und dann meist auch nur teilweise durchgehalten werden („Arbeitgeber“), finden entsprechend auf LEITERbAV nicht statt. Grundsätzlich gilt, dass sich durch LEITERbAV alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen fühlen sollen und der generische Maskulin aus pragmatischen Gründen genutzt wird, aber als geschlechterübergreifend verstanden werden soll. Auch hier folgt LEITERbAV also seiner übergeordneten Maxime „Form follows Function“, unter der LEITERbAV sein Layout, aber bspw. auch seine Interpunktion oder seinen Schreibstil (insb. „Stakkato“) pflegt. Denn „Form follows Function“ heißt auf Deutsch: "hässlich, aber funktioniert".

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