bAV-Prax Advertorial:

Fünf gute Gründe für Emerging Markets Corporate Debt

von Sabrina Jacobs, Frankfurt am Main; London, 11. Dezember 2019

Die Bedeutung von Emerging Markets für die globale Weltwirtschaft ist stark gestiegen, und das gilt für deren Corporate Bonds nicht minder. Diversifikation und risikoadjustierte Renditen, Qualität und Tiefe des Markets: Sabrina Jacobs analysiert Lage und Perspektive einer für institutionelle Investoren wichtiger werdenden Asset-Klasse.

 

Sabrina Jacobs, Insight Investment.

Die Zusammensetzung des weltweiten Bruttosozialproduktes (BSP) hat sich seit dem Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation (WTO) im Jahr 2001 deutlich zu Gunsten der Emerging Markets (EM) verschoben: von ca. 40% auf 60% auf Basis der Kaufkraftparität.

 

Ein zweistelliges Wachstum in den letzten zwei Jahrzehnten hat China mit einem BSP von über 14 Billionen USD zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt gemacht.

 

Diese Entwicklung beschränkt sich aber bei weitem nicht nur auf China. Indien und Brasilien gehören neben China inzwischen auch zu der Liste der „Top-10-Volkswirtschaften“ der Welt, weitere sechs Schwellenländer befinden sich in den „Top-20“.

 

Traditionell wurde das Wachstum in den Emerging Markets durch Exporte angetrieben. Schwellenländer stellten Konsum- und Industriegüter her, um die Nachfrage aus den entwickelten Ländern (DM = Developed Markets) zu befriedigen. Der starke Anstieg der Mittelschichten in den EM hat in den letzten Jahren den lokalen Konsum deutlich angekurbelt. Private Nachfrage und Investitionen in den Heimatmärkten sind inzwischen die Haupttreiber des Wachstums.

 

Außerdem haben die Verflechtungen zwischen Emerging-Market-Ländern und -Regionen zugenommen. So ist z.B. das Handelsvolumen zwischen China und Lateinamerika von 17 Milliarden USD im Jahre 2002 auf inzwischen über 300 Milliarden USD gestiegen, und der Anteil von EM am globalen Handel hat sich von 30% auf 45% erhöht. Dabei bietet der Ausstieg der USA aus internationalen Handelsabkommen, wie etwa dem Trans Pacific Partnership (TPP), Schwellenländern weitere Chancen die entstehenden Lücken zu füllen.

 

EM Debt hat sich als wichtige Anlageklasse für Investoren etabliert

 

Hand in Hand mit dem Wachstum ihrer Volkswirtschaften haben sich auch die Finanzmärkte in Schwellenländern als relevante Investitionsmärkte für internationale Investoren etabliert.

 

Obwohl EM-Debt im Jahr 2000 nur ca. 2% der internationalen Bondmärkte ausmachte, sind es heute nahezu 25%.

 

Dennoch, im Gegensatz zu DM, wo die Kapitalmärkte als größter Kreditgeber fungieren, sind Banken für EM-Unternehmen weiterhin die Hauptquelle der Fremdfinanzierung. Längerfristig sollte der Trend aber auch in EM verstärkt zur Disintermediation der Banken gehen. Der Markt für EM Corporate Credit zeigt, dass diese Entwicklung bereits im Gange ist.

 

Vor 20 Jahren gab es diesen Markt im Grunde noch gar nicht. Aber vor allem seit der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 hat er sich sehr stark weiterentwickelt und von damals 560 Mrd. auf ein heutiges Volumen von 2,3 Bio USD vervierfacht. Damit ist er doppelt so groß wie die Märkte für US High Yield und EM-Staatsanleihen in Hartwährung.

 

Mit dem Wachstum des EM-Unternehmensanleihemarktes hat sich auch die Liquidität der Bonds deutlich verbessert: der erste von fünf guten Gründen für Investoren, sich verstärkt in EM Credit zu engagieren.

 

Abb. 1: Das EM-Universum ist überwiegend Investment Grade.

Quelle: Insight und JP Morgan per Juni 2009. Grafik zur Volldarstellung anklicken.

 

Das EM Credit Universum ist breit diversifiziert …

 

Das EM-Credit-Universum setzt sich aus ca. 1.400 Emittenten aus 97 Ländern zusammen. Es sei daran erinnert: Anders als bei EM-Staatsanleihen haben Investoren bei EM-Corporates die Auswahl aus den verschiedensten Sektoren, wie z.B. Banken, Energie, Telekommunikation oder Versorger und damit per se mehr Möglichkeiten der Diversifikation.

 

und bietet Investitionen mit guter Qualität …

 

Ebenfalls im Unterschied zum Staatsanleihen-Universum in Hartwährung, dessen gängige Benchmark (EMBI) im Durchschnitt mit „BB+“ ein Rating im High-Yield-Bereich aufweist, besteht die dominante Corporate-Benchmark (CEMBI) zu 58% aus Investment-Grade-Anleihen, siehe Abbildung oben.

 

Unternehmen in Schwellenländern haben in den vergangenen Jahren höhere Erträge durch Kostensenkungen und Vermögensverkäufe zur Rückzahlung von Schulden genutzt und damit ihre Verschuldungsquoten auf Niveaus gesenkt, die deutlich niedriger sind als bei vergleichbaren DM-Unternehmen. So beträgt die durchschnittliche Nettoverschuldungsquote bei EM IG 1,4x verglichen mit 2,5x für US IG und 3,6x für EUR IG.

 

Abb. 2: Überzeugende risikoadjustierte Renditen.

Quelle: JPMorgan und Insight Investment, 30. August 2019, tägliche Renditen seit 2009. Grafik zur Volldarstellung anklicken.

 

und attraktiven risikoadjustierten Returns

 

Historisch haben EM-Unternehmensanleihen in Hartwährung in den letzten 10 Jahren beachtenswerte Renditen aufgewiesen. Vor allem in Relation zur Volatilität ist der Sektor attraktiv und steht deutlich besser da als viele andere EM-Kategorien wie beispielsweise EM Staatsanleihen (lokal und in Hartwährung), EM- und US-Aktien oder sogar US-Staatsanleihen.

 

Gründe hierfür sehen wir z.B. in der gestiegenen Partizipation lokaler EM-Investoren in ihren eigenen Märkten, der fehlenden Devisenvolatilität, welcher Investoren in lokalen Assets ausgesetzt sind (EM-Währungen sind eine der volatilsten Anlageklassen überhaupt), und dem geringen Volumen an Netto-Neuemissionen: Nur ca. 60 Mrd. USD werden im Jahr 2019 erwartet.

 

Die Zinssensitivität in EM Credit ist vergleichsweise gering

 

Zu guter Letzt ist die Duration, d.h. die Sensitivität zu Zinsschwankungen, bei EM Corporates vergleichsweise gering. Dies ist unserer Meinung nach bei einer Investition in EM wünschenswert, da der Markt vielfach als Diversifikator zu anderen Bondinvestitionen gesehen wird und deshalb eine geringe Korrelation aufweisen sollte.

 

EM Credit bei Insight

 

Bei Insight sind die zwei wichtigsten Bestandteile unserer EM-Credit-Strategie die Länder-Risikoeinschätzung, d.h. keine Investition in Ländern mit negativem Ausblick, und die Titelselektion, in der die Portfoliomanager von einem starken Kreditanalysten-Team unterstützt werden.

Die Autorin ist Fixed Income Investment Specialist der Insight Investment.

 

Von ihr beziehungsweise der Insight Investment erschienen zwischenzeitlich bereits auf LEITERbAV:

 

Die drei Trugschlüsse über LDI-Strategien.

von Olaf John, London, 11. November 2013

 

CRE-Darlehen als Anlageklasse: Renditeaufschlag. Illiquiditätsprämie. Geringe Korrelation.

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Ist der Longevity Swap die bessere Versicherung?

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Globales Farmland als Anlageklasse.

von Olaf John, London, 14. September 2014

 

LDI als Alternative zum Prinzip Hoffnung.

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Bericht aus London: Pensions, Freedom und Lamborghinis.

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Collateral Pool: Verschuldung, Verzerrung – und Navigieren in den Kreditmärkten.

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Mögliche Zinswende: Das Ende von LDI?

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Effiziente Anleihenallokation im Negativzinsumfeld

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Investment Grade Private Debt: Ein Muss für alle Pensionseinrichtungen?

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Absolute Return mit Private Debt?!

von Olaf John, London, 4. April 2017

 

Klimabezogene Risiken bei Anleihe-Emittenten

von Olaf John, London, 12. Juni 2018

 

Aktienrenditen mit reduziertem Downside – Aber wie?

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Nachhaltiges Investieren in festverzinsliche Wertpapiere

von Olaf John, Frankfurt am Main, 16. Mai 2019

 

Wohin mit dem Geld?

von Frank Diesterhöft, Frankfurt am Main, 25. September 2019

 

Fünf gute Gründe für Emerging Markets Corporate Debt

von Sabrina Jacobs, Frankfurt am Main; London, 11. Dezember 2019

 

Pensionsrisiken aus der Stakeholder-Perspektive

von Wolfgang Murmann, 8. Juli 2020.

 

 

Advertorial mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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