Bereits zum sechsten Mal wird heute der Deutsche bAV-Preis 2019 für Innovationen im betrieblichen Pensionswesen ausgeschrieben. Ab sofort können Mittelstand und Großunternehmen ins Rennen gehen.
Der Deutsche bAV-Preis geht in die sechste Runde. Ab heute können sich Unternehmen mit zukunftsweisenden Modellen der bAV in den Bereichen Plangestaltung, Finanz- und Risikomanagement, Administration und Kommunikation unter www.deutscher-bav-preis.de um die begehrte Auszeichnung bewerben. Die Preisverleihung findet am 19. Februar 2019 wie stets in Berlin statt.
„Der Preis macht die Vielfalt in der deutschen bAV-Landschaft sichtbar“, erklärt Jury-Mitglied Klaus Morgenstern vom Deutschen Institut für Altersversorgung. Für die Unternehmen liefere er „Anregung, Anerkennung und Ansporn“ für eine gute bAV.

Eine bAV lohnt sich für Unternehmen und Mitarbeiter – und zwar insbesondere dann, wenn Unternehmen nicht nur irgendeine Lösung, sondern ein intelligent gestaltetes bAV-Modell anbieten, betonen die Macher des Preises. „Mitarbeiter haben mehr von einer bedarfsgerechten bAV – und sind im Gegenzug viel eher dazu bereit, bis zum Ruhestand in ihrem Unternehmen zu bleiben und es als guten Arbeitgeber weiterzuempfehlen. Dies wird durch aktuelle Studien eindrucksvoll belegt“, weiß Thomas Jasper, Westeuropa-Chef der bAV-Beratung bei Willis Towers Watson, zu berichten.
Zwei Kategorien…
Für den Preis werden innovative und kreative bAV-Modelle von Unternehmen aller Branchen gesucht. Der Preis wird traditionell in zwei Kategorien verliehen: Großunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen.
Für den Deutschen bAV-Preis 2019 können sich Unternehmen und Organisationen jeder Größe bis zum 7. Dezember 2018 bewerben. Unter www.deutscher-bav-preis.de stehen alle hierfür notwendigen Informationen sowie ein Bewerberformular bereit. Anschließend sichtet eine achtköpfige Jury alle Bewerbungen und wählt die Preisträger aus. Die Experten der Jury kommen von folgenden bAV-Stakeholdern:
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Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba)
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Deutschen Institut für Altersvorsorge
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Universität Freiburg
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Airbus
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MAN
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SICK
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Volkswagen
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Deutsche Lufthansa
…und vier Kriterien
Folgende Kriterien werden zugrunde gelegt:
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Hauptmotiv für die Einführung/Umsetzung
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Innovationsgrad
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Einklang mit der Unternehmens- beziehungsweise HR-/Personalstrategie
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Verbesserungsgrad
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Überwindung von Widerständen.
Die Preisverleihung findet am 19. Februar 2019 anlässlich des Kongresses „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“in Berlin statt.
bAV macht schön: die Preisträger 2018
Im Vorjahr erhielt der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer in der Kategorie „Großunternehmen“ den 1. Preis für die Modernisierung seiner bestehenden bAV. Er löste bestehende Versorgungen durch ein breites Repertoire an zeitgemäßen Gestaltungsmöglichkeiten ab. „Durch die Umstellung von einer Leistungszusage auf eine BOLZ wird die Betriebsrente transparenter“, betont das Unternehmen.
In der Kategorie „KMU“ ging der 1. Preis 2018 an die Isabellenhütte Heusler. Für die Mitarbeitergewinnung und -bindung setzt das Dillenburger Familienunternehmen auf eine flexible und attraktive bAV. Das bestehende Versorgungsmodell wurde durch ein neues abgelöst, das vom Unternehmen deutlich stärker bezuschusst wird. „Durch einen gewinnabhängigen Bestandteil haben die Mitarbeiter selbst Einfluss auf die Höhe der Beiträge und werden durch den Zuschuss animiert, selbst eine Einzahlung in die bAV vorzunehmen“, sagt das Unternehmen.
Die Szene trägt den Preis
Initiiert wurde der Deutsche bAV-Preis im Jahr 2013 (damit ist er übrigens nur rund ein halbes Jahr jünger als LEITERbAV) von MCC und Willis Towers Watson. Unterstützung erhält dieser Vorstoß von zahlreichen Organisationen, darunter die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), das DIA und seit 2018 auch das ddn – Das Demographie Netzwerk e.V.. Ebenso zählen namhafte Unternehmen wie Allianz, DWS, Fidelity International, KAS Bank, Metzler Asset Management und Zurich zu den Förderern des Deutschen bAV-Preises. Medienpartner sind u.a. Absolut Research, Comp & Ben, dpn, Finanzwelt, Personalmagazin und Personalwirtschaft sowie LEITERbAV.