Gestern in Köln:

2,1 Promille 

von Pascal Bazzazi, Berlin; Köln, 14. November 2018

Die Vorstände des Pensions-Sicherungs-Vereins aG haben gestern den Beitragssatz für das Jahr 2018 festgelegt. Wie im Vorjahr gilt: Überraschungen sind ausgeblieben, die Belastungen halten sich in den üblichen Grenzen.

 

Der Pensions-Sicherungs-Verein aG hat für das Jahr 2018 einen Beitragssatz von 2,1 Promille (Vorjahr 2,0 Promille) festgesetzt.

 

Der Beitragssatz wird auf die von den Arbeitgebern bis 30. September 2018 gemeldete Grundlage der Beitragsbemessung bezogen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Rückstellungen für Betriebsrenten in den Bilanzen der derzeit circa 95.200 Mitgliedsunternehmen, die sich auf rund 345 Mrd. Euro addieren.

 

Aufgrund des Beitragssatzes von 2,1 Promille müssen die Mitgliedsunternehmen in diesem Jahr somit rund 725 Mio. Euro zahlen, wie der PSV erläutert. Im Vorjahr waren es 678 Mio. Euro.

 

Im Juli dieses Jahres hatte der PSV mit der ihm eigenen Zurückhaltung bei seinen Schätzungen noch einen Beitragssatz um 2,5 Promille erwartet. In den letzten Monaten habe sich der zu finanzierende Aufwand aber offenbar günstiger entwickelt, so der Verein.







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