Kassandra:

Die kommentierte Presseschau zur bAV

von Pascal Bazzazi, Berlin, 28. Juli 2017

 

Regelmäßig Freitags bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Niemals Ruhe.

 


Handelsblatt (26. Juli): „Pensionsfonds sollen regelmäßig berichten.“

 

Dass nur ja keiner angesichts der deutschen bAV-Reform den Eindruck gewinne, nun kehre erstmal Ruhe an der Regulierungsfront ein. Sollte dieser Eindruck entstanden sein, dann kommt das Statement des EZB-Chefstatistikers Aurel Schubert gerade recht, um in Erinnerung zu rufen, dass es in der bAV niemals Ruhe gibt.

 

Die Materie hat übrigens durchaus das Zeug zum Komplexen – die Gründe hierfür findet man auf LEITERbAV als auch in einem ausführlichen Beitrag in den Deutschen Pensions- und Investmentnachrichten dpn vom vergangenen Herbst.

 

Nun heisst es in dem HB-Artikel, dass es Ausnahmen für kleine Einrichtungen geben solle. Schubert zufolge dürften weniger als zwei Prozent aller Gesellschaften – etwa 1.500 bis 2.000 – betroffen sein. Entwarnung also? Nun, man halte sich vor Augen, dass es allein in Irland und Frankreich Zehntausende Mini-EbAV gibt, teils mit nur einem Berechtigten. In den Niederlanden dagegen gibt es nur 320 EbAV, die meisten davon riesig. Fazit für die EbAV-Vertreter unter den LbAV-Lesern: Besser nicht damit rechnen, nicht betroffen zu sein.

 

 



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