Kassandra:

Die kommentierte Presseschau zur bAV

von Pascal Bazzazi, Berlin, 13. November 2015

 

Jeden Freitag bringt Leiter-bAV.de eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Gute Presse ist anders.

 

 

FAZ (7. November): „Tarifkonflikt – Dauerstörfall Lufthansa.“

 

Die Frankfurter Allgemeine mit mehr Details zum betriebsrentengetriebenen Tarifkonflikt der Lufthansa, bei dem weiter kein Ende absehbar ist. Bemerkenswert die deutliche Kritik, welche die FAZ – offenbar nah am Geschehen – an der Arbeitgeberseite äußert, namentlich am hier zuständigen Vorstand Bettina Volkens, Zitat:

 

Taktische Finesse, um weniger strittige Themen zu lösen und sich so zu weiteren Etappenerfolgen vorzuarbeiten, ist bei ihr bislang nicht erkennbar.“

 

Gute Presse ist anders.

 

 

 

Bundestag.de (11. November): „EU-Mobilitätsrichtlinie beschlossen.“

 

Die Sache geht ihren planmäßigen Gang. Mehr Details hier.

 

 

 

BaFin.de (2. November): „Auslegungs- und Anwendungshinweise des GDV zum Geldwäschegesetz sowie zu den geldwäscherechtlichen Bestimmungen im VAG.“

 

BaFin.de (3. November): „Zinszusatzreserve: Anzeige von Storno- und Kapitalwahlwahrscheinlichkeiten.”

 

BaFin.de (10. November): „Konsultationen – Überarbeitung des Treuhänder- und des Sicherungsvermögens-Rundschreibens.“

 

BaFin.de (10. November): „Konsultation 09/2015 – Rundschreiben-Entwurf zu den Anforderungen an den Treuhänder zur Überwachung des Sicherungsvermögens.“

 

BaFin.de (10. November): „Konsultation 10/2015 – Aufstellung und Führung des Vermögensverzeichnisses und Aufbewahrung des Sicherungsvermögens.“

 

Einige aktuelle Anforderungen der Aufsicht unter anderem an die Treuhänder. Die Verantwortlichen in den Einrichtungen dürften ihrer bereits gewahr geworden sein, doch soll dies hier aus Gründen der Vollständigkeit gleichwohl nicht fehlen.

 

 

 

OFF TOPIC – TO WHOM IT MAY CONCERN

 

 

FAZ (12. November): „Die Regierung am Abgrund.“

 

Die Zeit (11. November): „Angela Merkel – Der Anfang vom Ende.“

 

Schon in zwei Presseschauen im September und im Oktober hatte LbAV – angesichts der Dynamik der Flüchtlingskrise und unter Verweis auf die gegenwärtigen strategischen Mehrheiten der politischen Linken in Bundestag, Bundesrat und Kommunen – ein denkbares baldiges Ende der Regierung Merkel thematisiert. Die beiden verlinkten Artikel sprechen für sich: Das Thema kommt zunehmend im Mainstream aufs Plazet. Und in der Flüchtlingskrise sollte sich jedermann klar machen, dass Deutschland auch quantitativ erst am Anfang der Entwicklung steht.

 

 


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